Das will ich auch! Die Haarfarbe von Julian Assange

Gerhard Schöder und Julian Assange: Die Farbe ihres Deckhaars verleitet zu Spekulationen. Doch während Schröders juvenil dunkle Pracht den Ex-Kanzler dazumal vor Gericht ziehen und wie einen Möchtegern-Juppie dastehen ließ, unterstreicht Assanges schlohweißer Schopf auch in diesen Tagen vor dem britischen Supreme Court den Nimbus, den der 40-Jährige gerne pflegt: klandestin, weise, andersartig. Und irgendwie abseits der Zeit.

Wer, nach eigenen Angaben, schon mit 15 Jahren weißes Haar hatte, den kann die gräuliche Zukunft an einer Stelle weniger kratzen. Es ist schwer zu erklären, wie und wann es zu dieser Anomalie in der Raumzeit kommen konnte.

Mit Assanges optischer Erscheinung vertraute Quellen behaupten, sein Haar sei erst 1999 infolge eines Sorgerechtstreits ergraut. Andere sahen darin eine Folge des Stresses erst der letzten Jahre.

Dem ehemaligen Weggefährten und heutigen Wikileaks-Kritiker Daniel Domscheit-Berg erzählte er, mit 14 wäre ein Experiment mit einer Kathodenstrahlröhre schiefgegangen. Von da an seien die Haare durch Gammastrahlung weiß nachgewachsen.

Auch vor Journalisten besteht er darauf, seine Haarfarbe sei nicht natürlich, aber echt. Wie auch immer: Weder Streit in der Familie noch das Hineinstecken des Kopfes in alte Fernseher wird zuverlässig zum Erfolg führen. Zeigen Sie Ihrem Friseur einfach das Foto.

Starke Blondierung und silberne Tönung z. B. bei der Friseur-Gruppe Unisex, je nach Haarlänge ab ca. 40 Euro.

Gerettet von FTD.de

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